MANUELLE MEDIZIN

Durch eine manualmedizinische Untersuchung werden Muskelverspannungen und Gelenkfehlfunktionen (Blockierungen) aufgespürt.

Mögliche Symptome

Bei Säuglingen und Kleinkindern:

• Schreikind
• Dreimonatskoliken
• Stillprobleme
• Schlafstörungen
• Sabbern
• häufiges Spucken
• C-förmige oder überstreckte Haltung
• schaut immer zu einer „Lieblingsseite“
• einseitige Schädel­abplattung
• Entwicklungs­verzögerungen

Bei Vorschul- und Schulkindern:

• Fehlhaltung
• Defizite in Fein- und Grobmotorik
• Sprach­entwicklungs­verzögerungen
• Wahrnehmungs­störung
• Konzentrations­störung
• Schwierigkeiten im Sozialverhalten
• Motorische Unruhe und Hyperaktivität
• Kopfschmerzen

Diagnose – Behandlung – Beratung

Die Ursachen für viele der genannten Symptome können ganz unterschiedlich sein. Sie sollten im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen in Zusammenarbeit mit Ärzten verschiedener Fachrichtungen abgeklärt werden. Die Manualmedizin ist ein Baustein dieser Diagnostik. Durch eine manualmedizinische Untersuchung werden Muskelverspannungen und Gelenkfehlfunktionen (Blockierungen) aufgespürt. Für die Behandlung kommen je nach Beschwerden, Befund und Alter des Patienten verschiedene Techniken zum Einsatz.

Ziel der Behandlung ist es, die Funktionsfähigkeit der gestörten Körperregion wiederherzustellen und damit das sensomotorische System zu optimieren. Wenn die Blockierungen gelöst sind, machen die meisten Kinder große Fortschritte in ihrer motorischen, sprachlichen und psychischen Entwicklung.

Bei einigen Kindern sind weitergehende unterstützende Therapien erforderlich, um beispielsweise größere Entwicklungsdefizite aufzuholen oder nicht altersgerechte Bewegungsmuster zu korrigieren. Dabei muss sorgfältig aus dem großen Therapie-Angebot das ausgewählt werden, was zum individuellen Förderbedarf des einzelnen Kindes passt.

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